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Wozzeck

Projektart

Oper

Datum

ab 27.09.2026

Standort

Musiktheater im Revier

Rolle

Kostümbild

Bühnenbild

Fotos

Björn Hickmann

Aktuelle Kritiken

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Wozzeck beschäftigt sich unter anderem mit der Frage danach, wie viel Schuld ein Individuum für seine Verbrechen trägt, und wie viel Verantwortung der strukturellen Umgebung, die ihn umgibt, zukommt. Bei uns „[…] rückt die Frage nach der individuellen Schuld und der Eigenverantwortung der Titelfigur in den Fokus […]. Normalerweise wird dieser Wozzeck ja gern als armer, kleiner, gebeutelter Soldat gezeigt, der Opfer der äußeren Umstände wird. Eine Sichtweise, die ihm Lanzino nicht zugestehen mag. Vielmehr schärft sie den Blick auf die Moral und Menschlichkeit in einem entmenschlichten System. Und siedelt die Handlung auch deshalb statt ans Ende des 19.
Jahrhunderts […] in der Nazi-Zeit an. Dort ist Wozzeck als SS-Anwärter ein Teil dieser Hierarchie des Schreckens. Und in seinem Streben, die Karriereleiter möglichst schnell aufzusteigen, ist er bereit, sich die Hände mit Blut zu besudeln. Und zu morden. An Wozzecks Seite verströmt Marie einen ähnlich verstörenden Ehrgeiz. […]“
- Thomas Richter / WAZ / 24.09.2026

Regie: Ilaria Lanzino
Bühne: Martin Hickmann
Kostüm: Melchior Silbersack
Licht-Design: Patrick Fuchs
Fotos: Björn Hickmann

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